Kessler Chroniken

 „Die Geschicke lachen, während sie losen.“

~ Kessler Sprichwort

Zwischen Weinbergen, Olivenhainen, Feldern, Weiden und Wäldern liegt in einem Tal der Stadtstaat Kessel. Dort wohnt ein bodenständiges Volk, das an Natur- und Ahnengeister glaubt. Der Boden ist fruchtbar, das Klima ist angenehm, und alles könnte so schön sein – aber das ist es natürlich nicht. Seit jeher konkurrieren die Großen Familien von Kessel miteinander um Macht und Reichtum. Kriege werden zur Eroberung, nicht mehr zur Verteidigung geführt, Eigeninteresse bestimmt die Politik, und neue Ideen aus dem fernen Vhaskalar oder aus den Inselreichen schwappen ins Tal. Längst haben die Dinge aufgehört zu funktionieren, wie sie es früher taten, und allmählich ist es nicht mehr möglich, länger davor die Augen zu verschließen.

Die „Kessler Chroniken“ verfolgen das Schicksal einzelner Personen in dieser Zeit des Umbruchs. Es ist keine fortlaufende Reihe, sondern jeder Roman kann für sich stehen. In einigen treten aber teilweise dieselben Figuren auf, alte Bekannte sozusagen.

Die Romane handeln von Krieg, Politik und Liebe. Trotz ihrer meist düsteren Thematik kommen sie mit einem guten Schuss Humor daher. Obwohl sie in einer fiktiven Welt spielen, ist der Fantasyanteil sehr gering. Wenn Geister, Artefakte oder magische Rituale vorkommen, ist es dem Leser selbst überlassen, ob er eine übernatürliche oder eine z. B. psychologische Erklärung bevorzugt.

Kessel ist anders. Diese Romane lassen sich in kein Genre pressen und bieten eine ganz eigene Welt zum Abtauchen.