Song: Ich bin ein Lich

Liche*, untote Magier – das erste Mal bin ich ihnen irgendwo in der Might&Magic-Reihe begegnet. Und ich habe mich gefragt: Warum entscheidet sich eine Person, ein Lich zu werden? Ist es einfach nur das Verlangen nach mehr Macht? Aber Macht an sich ist substanzlos, und was nützt sie einem, wenn man alles, was das Leben ausmacht, dafür zurücklässt? Nein, ich war schon immer sicher, dass hinter jedem Lich eine erzählenswerte Geschichte steckt. Und die Gründe, zum Lich zu werden – oder auch nicht – spielen in vielen meiner Texte und auch in Highland Quest eine Rolle. (vgl. auch die Winterballade vom armen Xeleander)

Irgendwann möchte ich einen eigenen Blogartikel über Liche schreiben. Bis dahin: dieses Gedicht/dieser Song. Einige von euch kennen es vielleicht schon von meinem früheren Blog. Es wurde aber etwas optimiert. 🙂

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Ich bin ein Lich

Melodie: I Will Survive

Selbst als Nekromant
Hab ich den Tod gescheut,
Weil nur im Leben sich der Mensch an seiner Liebe freut.
Dann aber brachst du mir das Herz, ließt mich allein in meiner Qual,
Ich dachte um –
Und ich vollzog das Ritual.

Du bist zurück,
Du starrst mich an,
Schreist wie am Spieß, als ob man in mir nur ein Monstrum sehen kann.
Ich bin verfault, und meine Augen sind Rubin, der blutig scheint,
Und Sternenaugen hat das Monstrum, das hier vor mir steht und weint.
Geh jetzt, geh! Lass mich in Ruh!
Spar dir dein Mitleid,
Du fügst mir keinen Schmerz mehr zu.
Steckt denn in diesem Lichgefäß ein Idiot –
Du denkst, ich lieb dich noch –
Du denkst, ich wäre deshalb tot –

Nein, nicht ich! Ich bin ein Lich!
Ich trag mein Herz in einem Einmachglas, kein Schmerz behelligt mich.
Mir ist Liebe einerlei,
Und deine Macht ist hier vorbei,
Denn ich bin ein Lich,
Ich bin ein Lich!

Viele Stunden zog ich hin
Durch den Tartaros
Und spürte dabei, wie das Blut aus meinem Körper floss.
Wenn ich dir sage, dass das wehtat, ist das sicher nicht geschönt,
Doch war durch dich
Ich längst an Schlimmeres gewöhnt.

Nun stehst du da
Und heulst dich nass
Und wirfst mir das vor, was ich bin, und das, was ich vergaß.
Doch führ dich bloß nicht vor mir auf, als ob die Liebe nicht vergeht,
Denn wenn du Liebe kennen würdest, kämst du nicht so viel zu spät.
Geh jetzt, geh! Lass mich in Ruh!
Spar dir dein Mitleid,
Du fügst mir keinen Schmerz mehr zu.
Steckt denn in diesem Lichgefäß ein Idiot –
Du denkst, ich lieb dich noch –
Du denkst, ich wäre deshalb tot –

Nein, nicht ich! Ich bin ein Lich!
Ich trag mein Herz in einem Einmachglas, kein Schmerz behelligt mich.
Mir ist Liebe einerlei,
Und deine Macht ist hier vorbei,
Denn ich bin ein Lich,
Ich bin ein Lich!

Geh jetzt, geh! usw.

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* Ich spreche das Wort einfach deutsch aus und benutze auch deutsche Formen, da ganz offensichtlich eine sprachgeschichtliche Verwandtschaft mit dem deutschen Wort Leiche vorliegt. Ein weiterer Vorteil ist, dass man dann wunderbar damit reimen kann. Zudem ist eine Verwechslung mit Litschis ausgeschlossen. 😉

Fünf Dinge, die mich in RPGs nerven

Rollenspiele sind für mich als Gamerin mein erklärtes Lieblingsgenre. Aber manche Dinge nerven einfach. Einige nerven ganz speziell mich; anderen geht es anders. In diesem Beitrag spreche ich über die Dinge, die ich in kommerziellen RPGs nicht leiden kann – ich würde diese Dinge aber auch in nicht kommerziellen nicht mögen. 😉

1. Wer ist das, und was soll ich mit ihm anfangen?

Das Spiel geht los, und als Erstes wird mir eine Hauptfigur vor die Nase gesetzt, deren Geschlecht, Aussehen, Hintergrund ich nicht bestimmen konnte und über die ich nicht das Geringste weiß. Ich habe keinerlei Bezug zu dieser Figur; warum sollte ich mich für ihre Geschichte interessieren? Wenn nicht sofort (und damit meine ich: in den nächsten zwei Minuten) etwas Interessantes passiert, am besten etwas, was die Hauptfigur betrifft, hatte das Spiel seine Chance.

Spiele mit einer festgelegten Hauptfigur haben es bei mir schwer, und ihrer gibt es mittlerweile viele. Meist haben wir es mit einem muskulösen, hellhäutigen Mann zu tun, der zeitnah irgendetwas mit seiner Waffe zerlegt. Dabei ist es für die Geschichte oft sogar von Vorteil, eine festgelegte Hauptfigur zu haben, da man ihre Geschichte so viel zielgerichteter, persönlicher erzählen kann. Geschichten, die auf jede beliebige Figur „passen“, gibt es ja gar nicht viele, und meist sind sie weniger spannend als die persönlichen. Mein Lieblingsspiel, Planescape – Torment könnte ich mir mit keiner anderen Hauptfigur vorstellen als dem Namenlosen Mann. Aber der erfüllt auch nicht gerade viele Klischees. Wenn man mir eine vorgefertigte Hauptfigur vorsetzt, brauche ich eine Aussicht darauf, dass ihre Geschichte meine Zeit wert ist.

2. Crafting-Irrsinn

„Ich hätte gern einen kleinen Atomreaktor direkt neben dem Klohäuschen. Du kannst ihn aus 5 Drahtspulen, 4 Lederriemen, einem Atomkern, 10 Litern Wasser, 25 Barren Stahl, 2 Streifen Silberfolie, 10 Stücken Ebenholz und einem dressierten Eichhörnchen an dieser Werkbank selbst bauen.“ – „Ähm, ok, aber woher bekomme ich Silberfolie?“ – „Such eine alte Aufziehpuppe und nimm sie auseinander, dann verwandelt sie sich in jeweils eine Einheit Stoff, Holzwolle, Glas und Silberfolie.“ – „Ok, ich habe den Reaktor gebaut, warum läuft er nicht?“ – „Ach, du musst noch einen Generator dazu stellen und 74 Stromkabel verlegen …“

Das Prinzip des Crafting habe ich irgendwie nie recht nachvollziehen können. Warum seine Rüstung (oder was auch immer) selbst basteln, wenn man doch auch eine von gleicher Qualität in jeder beliebigen Truhe finden kann? Und wenn nicht, umso schlimmer! Dann bin ich ja auch noch „gewzungen“, das Gefummel an der Werkbank auf mich zu nehmen. Ehrlich, im realen Leben stricke ich gern Socken und koche mir eine Suppe, aber wenn ich Computer spiele, möchte ich lieber die fiktive Welt erkunden und Dinge erleben, die ich sonst nicht erleben kann (ok, ich pimpe im realen Leben keine Maschinengewehre, zum Glück). In den meisten Spielen lässt sich das Crafting erfreulicherweise einfach ignorieren. Übrigens, ihr könnt euch meine Antwort auf die Frage denken, ob es in Highland Quest ein Crafting-System geben wird … 😉

3. Jack Sparrow im Team

Alrik der Wachsoldat tut seinen Job. Wenn ein Monster ankommt, kämpft er mit Schwert, Schild und Kettenhemd. Nach eigener Aussage ist er nur Wachsoldat geworden, weil sein Vater auch schon bei der Wache war. Das ist auch so ziemlich alles, was er mir jemals erzählt hat. Was macht Alrik in meiner Gruppe? Ich liebe es, interessante Figuren im Team zu haben und spannende Gespräche mit ihnen zu führen. Dafür ist Alrik kein Kandidat. Aber immerhin ist er er selbst; langweilig, aber glaubwürdig. Viel schlimmer ist es, Annah aus Planescape – Torment in die Gruppe zu bekommen, wenn man gerade nicht Planescape – Torment spielt. Oder Gimli. Oder Legolas. Oder Jack Sparrow. Ja, man hat schon Pferde vor der Apotheke kotzen sehen – und wenn ich Jack Sparrow in einem Rollenspiel treffe, kotze ich. Leute, eure Spiele werden nicht besser, wenn ihr klaut. Wenn euch nichts einfällt, benutzt Figuren wie Alrik. Aber denkt sie euch wenigstens selbst aus!

4. Ein Dialog – Moment, ich hol kurz mein Strickzeug

Ich liebe gute Dialoge in Computerspielen! Aber es ist schwierig, im Dickicht den Weg zu finden zwischen „gar kein Dialog“, „kurzer Dialog“, „langer Dialog“ und „guter Dialog“.

Normalerweise spricht man nicht jede Person auf der Straße an und führt tiefgründige Gespräche mit ihr. Es sei denn, man heißt Sokrates. Im realen Leben führt man gute Dialoge mit Menschen, die einem nahe stehen, während sich die Kommunikation mit anderen gern auf „hallo“, „ciao“ und „grunz“ beschränkt. Aber Computerspiele bilden nicht das richtige Leben ab. Und kann man nicht froh sein, wenn man beim Spielen nach lauter Gekämpfe mal wieder eine menschliche Stimme hört?

Jein. Es kann anstrengend sein, langen Dialogen zu folgen, vor allem, wenn sie auch noch vertont sind und man gezwungen ist, sie in ihrer Gänze anzuhören. Sie sollten einen Mehrwert bieten und eine wirklich interessante Geschichte erzählen, die am besten noch einen Bezug zur Hauptfigur herstellt. Personen, die vor einem völlig Fremden ausführlich ihr ganzes Leben ausbreiten oder sich in unwichtigen Details verlieren, gibt es auch im wirklichen Leben. Und die Reaktion ist dann ähnlich wie im Spiel: „Wo ist mein Strickzeug?“ Wenn ich in einem düsteren Dungeon einen Bösewicht treffe, der mir spontan und in extenso seine tragische Hintergrundgeeschichte erzählt, möchte ich lieber eine andere Auswahlmöglichkeit treffen als diejenigen, die mir das Spiel bietet. Ich möchte sagen: „Das ist haarsträubend, mein Bester, aber ich komme eigentlich gerade nur zufällig vorbei.“

5. Mitstreiter? Lass man

Kämpfen? Mach ich selber. Zaubern? Mach ich selber. Heilen? Habe 99 Heiltränke dabei. Schlösser knacken? Würd ich gern, hab aber irgendwie keine Skillpunkte mehr übrig.

Viele moderne Computerspiele halten nicht viel von Aufgabenteilung. Wozu auch? Du bist der Held, der Eine, der Auserwählte. Du kannst es selber, du hast es drauf. Wirklich. Du bist mächtig, so mächtig. Und allein. So, so allein.

Offenbar steckt hinter diesem Prinzip der Gedanke, dass es sich toll anfühlt, in die Rolle eines alles-könnenden Helden zu schlüpfen, der die Welt im Alleingang rettet. Tut es auch, kein Zweifel. Aber fühlt es sich nicht noch besser an, eine fremde Welt mit neuen Freunden zu erkunden? Sich an ihrer Gesellschaft zu freuen, ihre Geschichten kennen zu lernen? Ich liebe es, eine Gruppe unterschiedlicher Figuren zu „betüdeln“, auszustatten und durch ein Spiel zu führen, in dem ich ihre besonderen Fähigkeiten nutze. In mir lebt offenbar der Gedanke, der sich auch in zahlreichen Animeserien zeigt: Die Hauptfigur ist ein toller Hecht, aber ohne das Team wäre sie nichts.

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Und wie seht ihr das? Nerven euch diese Dinge auch, oder findet ihr sie, im Gegenteil, sogar cool? Welche Dinge nerven euch bei RPGs? Hinterlasst gern einen Kommentar hier oder auf Facebook. 🙂

Eure Coppelia

Pensumsschreiben: Anleitung und Tipps

Kleine historische Anmerkung: „Pensum“ bezeichnet im Lateinischen die Menge Wolle, die eine römische Frau im Verlauf des Tages zu spinnen hat. In diesem Fall bezeichnet sie die Textmenge, die ein/e Autor_in am Tag schreiben möchte.

Ich bin seit vielen Jahren überzeugte Pensumsschreiberin. Natürlich liegt diese Art zu arbeiten nicht jedem. In diesem Beitrag möchte ich ein wenig Werbung für das Pensumsschreiben machen und allen, die es ebenfalls versuchen wollen, den einen oder anderen Tipp geben.

Warum Pensumsschreiben?

Auch wenn es banal klingt: Romane sind lang, und es dauert eine Weile bis zur Fertigstellung. Selbst eine explosive Inspiration und einige durchgearbeitete Nächte führen gewöhnlich nicht zu einem fertigen Manuskript. Pensumsschreiben sorgt dafür, dass ein Roman langsam und stetig länger wird, ja dafür, dass er irgendwann fertig ist. Ich habe im Vergleich mit anderen Autoren, die zeitgleich mit mir an einem Roman arbeiteten, häufiger die Erfahrung gemacht, dass ich zwar anfangs viel weniger Text hatte, die anderen im Lauf der Zeit aber im Hinblick auf die Textmenge „einholte“ und sogar „überholte“.

Ein weiterer, in meinen Augen fast noch wichtigerer Punkt: Wer täglich ein wenig an seinen Texten arbeitet, gibt sich selbst die belebende Dosis Kreativität, die man oft braucht, um den Tag zu überstehen. Außerdem ist Pensumsschreiben ein gutes Mittel gegen Stress, Zeitmangel und Schreibfrust. Wer keine 10 Seiten geniale Ergüsse aufs Papier flammen kann, weil ihm die Zeit oder das Selbstbewusstsein fehlen, ist meist doch noch in der Lage, sich irgendwie 250 Wörter aus der Nase zu ziehen. Und das ist doch immerhin etwas.

Berge

Aus Staub entstehen Berge …

Wer am Sinn des Pensumsschreibens zweifelt, kann einfach mal nachrechnen: Ein Kapitel hat im Schnitt vielleicht ca. 3000 Wörter. Bei meinen Kapiteln kommt das ganz gut hin. Nach einem Tag habe ich vielleicht 500 Wörter, nach zwei Tagen 1000, nach 6 Tagen ein fertiges Kapitel und nach weniger als zwei Wochen zwei in Rohfassung fertige Kapitel. Und so fort. Ein fertiger Roman besteht aus lauter Einzelkapiteln. Wie meine koreanische Kommilitonin, deren Name, wie sie sagte, „große Weisheit“ bedeutete, zu zitieren pflegte: „Aus Staub entstehen Berge“. 😉

 

Wofür ist Pensumsschreiben geeignet?

Generell für alle Arten von längeren Texten. Also nicht nur für Romane, sondern auch z. B. für wissenschaftliche Arbeiten. Ich habe mit dieser Methode meine Doktorarbeit fertig gestellt. Auch Sachbücher lassen sich so sicherlich schreiben.

Wie kann ich es anpacken?

Allen, die das Pensumsschreiben ausprobieren möchten, rate ich, sich erst einmal ein Bild von der eigenen Situation zu machen und sich die Frage zu stellen: „Welches Pensum kann ich realistisch und mit Leichtigkeit täglich schreiben?“ Dabei kommt es auf jedes einzelne dieser Worte an.

Realistisch: Am wichtigsten ist es, sich ein Pensum auszuwählen, das man wirklich auf Dauer schaffen kann. Ich kenne viele, die Pensumsschreiben als Methode verstehen, möglichst schnell möglichst viel Text zu schreiben. Sie gehen daher von der maximalen Wortmenge aus, die sie mit äußerster Mühe und unter günstigen Bedingungen bewältigen können. Bloß nicht! Das Pensum sollte niedrig sein – so niedrig, dass es auf alle Fälle schaffbar ist. Mein „normales“ Pensum beträgt nur 500 Wörter, aber ich habe auch schon Romane mit einem Tagespensum von nur 250 Wörtern oder noch weniger geschrieben. Meiner Erfahrung nach kommt man bei unter 250 Wörtern schwer in den Schreibfluss, aber das ist sicher von Person zu Person unterschiedlich. Es ist natürlich immer ok, mehr zu schreiben als das Pensum oder das Pensum zu erhöhen, wenn es gut läuft oder auf einmal mehr Freizeit zur Verfügung steht. Aber ich rate dazu, sich nicht an einem Tag „leerzuschreiben“, sondern immer noch ein paar Wörter und Ideen für morgen aufzuheben.

Mit Leichtigkeit: Wie gesagt, das Pensum muss schaffbar sein. Auch dann, wenn nur 10 Minuten Zeit bleiben, um den Autorentraum zu leben. Auch dann, wenn man so frustriert ist, dass man die Tastatur lieber an die Wand werfen möchte, anstatt darauf zu tippen. Es muss so gut schaffbar sein, dass es immer möglich sein muss, sich zum Schreiben zu überwinden – eben weil man weiß, man wird diese Schreibsession mit dem Erfolgserlebnis verlassen, wieder das Tagespensum geschafft zu haben. Und es wird sich gut anfühlen.

täglich: Genau. Täglich. Am besten sucht man sich feste Zeiten, zu denen man jeden Tag zuverlässig Zeit hat (bei mir ist es morgens vor der Arbeit). Nach meiner persönlichen Regel kann das Pensum weder vor- noch nachgearbeitet werden, eben weil es ein Tagespensum ist. Das verhindert, dass man „Soll“ anhäuft, das schließlich zu einem solchen Berg anwächst, dass es nie mehr aufgeholt werden kann. Im Gegenteil, man hat am nächsten Tag wieder genau dieselbe gute Aussicht, das Pensum zu schaffen, wie am vorigen. Damit mir Frust erspart bleibt, lege ich mir meist vorher fest, in welchen Fällen ich an einem Tag vom Schreiben „freigestellt“ bin (etwa bei vielen Terminen, unvorhergesehenen Ereignissen oder schlaflosen Nächten) oder ob ich einen oder zwei Tage in der Woche „schreibfrei“ machen möchte.

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Meiner Erfahrung nach ist es nicht ganz ohne, sich in diese Art des Arbeitens einzufinden. Oft brauche ich anfangs länger, bis ich mir selbst ein niedriges Tagespensum aus den Fingern gequält habe. Es kann Wochen dauern, bis es richtig „flutscht“. Für den ersten Versuch sollte man sich daher etwas länger Zeit nehmen und nicht gleich nach zwei oder drei Tagen aufgeben, falls der Anfang schwierig ist. Pensumsschreiben benötigt zwar ein gewisses Maß an Disziplin, wird aber dadurch versüßt und vereinfacht, dass es – falls das Pensum richtig gewählt ist – machbar ist und den Schreibenden mit Erfolgserlebnissen belohnt.

Natürlich ist diese Arbeitsmethode, wie anfangs schon geschrieben, sicher nicht für jede(n) geeignet. Auch ist die hier vorgestellte Methode eher auf Hobby- und Nebenberufs-Autor_innen wie mich abgestimmt. Berufsautor_innen müssen sich zwangsläufig ein höheres Pensum setzen und können sich vermutlich weniger Ausnahmeregeln erlauben.

Ich hoffe, ich konnte euch einen Einblick in meine Arbeitsweise geben und euch vielleicht ermutigen, trotz aller Hindernisse stetig an euren Romanen zu arbeiten und vielleicht auch einmal etwas Neues zu probieren.

Eure Erfahrungen würden mich interessieren. Habt ihr es schon einmal mit Pensumsschreiben versucht? Warum funktioniert es für euch (nicht)?

Und ob mit Pensum oder ohne: Haut in die Tasten, Collegae.

Eure Kaja

Winterballade vom armen Xeleander

Totenbeschwörer Xeleander

Xeleander – nie ohne seinen gelben Schal

Zum Jahreswechsel und zur Feier der Veröffentlichung von Highland Quest – Kapitel 3 habe ich für euch ein Gedicht. Es handelt von Xeleander, dem emotionalen jungen Totenbeschwörer mit dem gelben Schal. Er gehört zu den potentiellen Mitstreitern in Highland Quest und hat in Kapitel 3 seinen ersten großen Auftritt. Das Gedicht interpretiert die Ereignisse des Spiels frei und lässt auch einige wichtige Punkte weg. Es lässt sich auf die Melodie der Sommerballade von der armen Louise singen.

Erklärungen zum Hintergrund:

  • Xeleanders Freundin betrügt ihn mit dem Antagonisten des Spiels.
  • Sophia – eine der Anführerinnen der Totenbeschwörer. Berüchtigt für ihre radikalen Ansichten und ihre Vorliebe für Liche (die im Spiel Tethnekai heißen).
  • Die „fesche Heldin“ könnte die Hauptfigur von Highland Quest sein – tatsächlich ist die im Gedicht beschriebene Handlungsvariante eine, die man auch auswählen kann.

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Winterballade vom armen Xeleander

1. Xel’ander lag allein die lange Nacht,
und sein Gesicht war schon ganz gelb vor Neid.
Und wenn er an die Liebste sein gedacht,
die ihn betrog, tat er sich selber leid.
Und als Sophia ihn so sah, so ungeküsst,
von Eifersucht verwandelt das Gesicht,
da riet sie ihm, dass er die Seele müsst’
in ein Gefäß einschließen, Punkt! – Er aber mochte nicht.
Er war nur armer Nekromanten Kind
und wollte lieber sein ein Fels im Winterwind.

2. Da sagte ihm Sophia, dass er nun
ein Lich und furchtbar mächtig werden sollt’;
brächt’ er sich selbst nicht um, würd’ sie es tun.
Es sei ihr ganz egal, ob er es wollt’.
Und nun begriff er scharf
bei ihren Worten, dass man sich
nicht alles anhör’n darf …
man wird sonst doch zum Lich …
Er war nur armer Nekromanten Kind
und wollte lieber sein ein Fels im Winterwind.

3. Da kamen Helden an mit Kampfgeschrei
und färbten im Gefecht den Boden rot.
Auch eine fesche Heldin war dabei,
er flüchtete zu ihr in seiner Not.
Und jetzt begriff Xel’ander etwas spät,
was andrer Mütter schöne Töchter sein.
In seinem Herzen drin war kein Gebet,
doch pustete der Frühlingssturm hinein …
Er war nur armer Nekromanten Kind
und wollte lieber sein ein Fels im Winterwind.

4. Dann fragte er die Heldin, ob er nicht
ihr Freund könnt’ sein und mit ihr kommen bald.
Sie sah ihn an, als sei er nicht ganz dicht.
Da wurde ihm wie einem Lich so kalt.
Und als die Heldin sagte, dass sie sehr
die Nekros hasse, und ihn niederstieß,
da wunderte er sich schon gar nicht mehr,
dass ihn sein Glück nun endgültig verließ …
Er war nur armer Nekromanten Kind
und wollte nie mehr sein ein Fels im Winterwind.

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Ich wünsche euch einen guten „Rutsch“ und ein kreatives und erfolgreiches Jahr 2018!

Eure Coppelia

Highland Quest: Release von Kapitel 3!

Liebe Leute,

eigentlich wollte ich diese Neuigkeit schon vor mindestens einem Jahr verkünden, dann kam mir das Leben dazwischen. Jetzt aber: Mit Stolz melde ich heute den Release von Kapitel 3 meines Computerspiels Highland Quest.

Ihr könnt es euch gleich hier herunterladen (Kapitel 1 und 2 sind natürlich dabei): Link

Wenn ihr bereits einen Spielstand habt, solltet ihr problemlos weiterspielen können.

Macht euch darauf gefasst, den gefürchteten Totenbeschwörern von Heos und ihren schreckenerregenden Dienern gegenüberzutreten! Und, wenn ihr mögt, werft einen Blick in die narbige Seele dieses grausamen, gequälten und kämpferischen Volkes.

Neue Inhalte:

  • Der Content zu Kapitel 3 ist verfügbar.
  • Es gibt außerdem 6 neue Nebenquests, wie üblich mit verschiedenen Möglichkeiten, sie zu lösen.
  • Außerdem gibt es einige Handlungs-Möglichkeiten, die zwar keine Quests sind, aber trotzdem zum Erhalt kleiner Belohnungen führen.
  • Es ist ab jetzt – nach Abschluss von Kapitel 2 – möglich, Maxim als Mitstreiter zu gewinnen.

Desweiteren wurden zahlreiche Bugs behoben und einige Inhalte ergänzt sowie Designs geändert.

Bugmeldungen bitte immer an mich!

Ich wünsche euch ganz viel Spaß in Sturmtrutz! Hoffentlich habt ihr jetzt vor Weihnachten etwas Zeit zum Reinschauen. 🙂 Noch eine schöne Vorweihnachtszeit und liebe Grüße

Eure Coppelia

„Schule der Macht“ fertig!

Schon immer habe ich Autoren bewundert, die lange an einem Buch arbeiten, z. B. Otfried Preußler, der zehn Jahre lang an „Krabat“ geschrieben haben soll. Das Buch muss besonders gut werden, wenn man so lange darüber nachdenkt, habe ich mir immer gesagt. Auf „Krabat“ trifft das ja auch zweifelsfrei zu. Jetzt kann ich mich selbst bald in diese illustre Riege einreihen, jedenfalls was die Arbeitsdauer angeht. Meine „Vhaskalia“ wird demnächt zehn Jahre alt, und ich konnte endlich die Rohfassung des ersten Bands fertigstellen. Natürlich freue ich mich, aber andererseits frage ich mich: Warum hat das eigentlich so lange gedauert?

Zeit für einen Rückblick. Es ist auch ein Rückblick darauf, was ich in den letzten neun Jahren meines Lebens getan habe.

Die „Vhaskalia“ – zu diesem Titel gleich mehr – war der zweite Kessel-Roman, der mir nach „Schattenfluss“ in den Sinn kam. Ich wollte ihn unbedingt schreiben. Damals fing ich gerade mit meiner Dissertation über das Bürgerkriegsepos des römischen Dichters Lucan an. Lucans Epos heißt – na? – Pharsalia, benannt nach der Schlacht bei Pharsalus, die den Höhepunkt der Handlung markiert. Bei mir sollte es ursprünglich eine Schlacht bei der Wüstenstadt Vhaskalar geben, also nannte ich mein Epos entsprechend „Vhaskalia“. Und so heißt es heute noch, obwohl längst keine Schlacht bei Vhaskalar mehr vorkommt, einfach weil nichts länger hält als ein Provisorium.

Lucans Pharsalia war nicht nur für den Titel ein Vorbild. Wie er wollte ich drei Gestalten in den Vordergrund stellen, die für die politischen Ereignisse eine wichtige Rolle spielten. Bei Lucan sind es Caesar, Pompeius und Cato, bei mir waren es – Juma Kivan, knallharte Feldherrin, Jeskar Staubtrinker, ausgebooteter Ex-Feldherr und Silial Urnenträger, starrsinniger Vertreter überkommener Werte. Entsprechend hatte ich drei Teile eingeplant, für jede dieser wichtigen Personen eine. Aber irgendwie funktionierte das nicht so recht. Jeskar, mein Pompeius, rückte beim Plotten mehr und mehr aus dem Fokus meiner Aufmerksamkeit, dafür drängte sich eine Figur in die Handlung hinein, mit der ich überhaupt nicht gerechnet hatte: Atanis, seines Zeichens Sohn vorangegangener Hauptfiguren, hochadlig, gutaussehend, durch und durch verplant. Mit Atanis begannen die Probleme. Denn er machte sich in der Geschichte breit, weigerte sich, sie zu verlassen, obwohl er offenbar nichts Sinnvolles beizutragen hatte. Das Mehrperspektiven-Epos, das sich eigentlich um den Untergang der Kessler Oligarchie drehen sollte und keineswegs um Atanis, wurde mehr und mehr zu seiner persönlichen Bühne. Damit zerschoss er meinen Plan, und die „Vhaskalia“ blieb zunächst einmal liegen.

In den nächsten Jahren machte ich mehrere Versuche, das Konzept von Atanis zu ändern, um ihn zu einer besseren Hauptfigur zu formen. Alle scheiterten. Zwischendurch gab es auch mehrere Ansätze, das Konzept für die gesamte Romanreihe zu ändern, z. B. in mehrere Einzelbände, von denen sich jeder mit dem Schicksal einer Figur befassen sollte. Aber auch das funktionierte nicht. Allmählich dämmerte mir der Grund. Hunderte Stunden Gedanken waren bereits in diese Romanwelt geflossen. Ich hatte am Leben der Figuren teilgenommen, wenn auch nur im Kopf. Diese Welt war so real, wie eine fiktive Welt nur sein kann. Und in der realen Welt lassen sich Fakten auch nicht beliebig ändern. Menschen ebenso wenig.

Meine Dissertation war längst fertig. Lucan begleitete mich nicht mehr 24 Stunden am Tag, aber die Vhaskalia gab es noch. 2014, nachdem ich schon einige andere Kessel-Romane geschrieben hatte und mich dieser immer noch umtrieb, startete ich eine Offensive zur Rettung des Projekts. Ich wollte diese Reihe endlich schreiben und herausfinden, ob ich wie George Martin in der Lage sei, eine komplexe Handlung aus mehreren Perspektiven zu schreiben. Ich entdeckte eine weitere Person, die eine Rolle im Geschehen spielte: Landra, Silials Tochter aus geschiedener Ehe. Sie war super: intelligent, pummelig, intrigant und verletzlich. Ich wusste, mit ihr hatte ich eine Figur erwischt, die mir helfen würde, alle Knoten in der Handlung zu lösen. Außerdem verlagerte sich der Schwerpunkt der Handlung im ersten Teil von Bürgerkrieg auf Volkaufstand. Bürgerkrieg, erkannte ich, war erst der zweite Schritt.

An einem schönen Augusttag der großen Semesterferien saß ich im Park, sah den Gänsen beim Weiden zu und plottete. Ich plottete jeden einzelnen Handlungsstrang jeder Figur detailliert durch, bis ich eine sinnvolle Handlung hatte. Episch, aus mehreren Perspektiven. Dann fing ich mit flammender Motivation an zu schreiben. Ich hätte wahrscheinlich den Roman fröhlich heruntergeschrieben, wenn mir das Schickal zu dieser Zeit nicht ein paar heftige Tritte in den Hintern versetzt hätte. Trotzdem schrieb ich noch eine Weile, bis es wirklich nicht mehr ging. Dann blieb der Roman, fertig geplottet, wieder liegen. Und da lag er fast zwei Jahre. In dieser Zeit habe ich an anderen Projekten gearbeitet. Leider nicht so viel, wie ich wollte, da ich aus beruflichen Gründen kaum Freizeit hatte. Erst Anfang 2017 kam mir die Vhaskalia wieder in den Sinn, und ich beschloss, sie endlich fertig zu schreiben. Aus Prinzip. Aber Atanis war nach wie vor ein Problem. – Wie hatte ich inzwischen gelernt? „Akzeptiere es, wenn du nichts dagegen tun kannst.“ Das tat ich also und ließ Atanis machen. Und er machte. Er eierte durch die Geschichte, stieß überall an – aber er eierte trotzdem mehr oder weniger vorwärts.

Freizeit hatte ich noch immer nicht, doch ich setzte mich jeden Tag zwischen 5 und 6 Uhr morgens hin und schrieb möglichst 500 Wörter. Änderungen im Plot ergaben sich noch immer. So tauchte Atanis‘ bester Freund Maras, den ich dereinst aus der Handlung gestrichen hatte, wieder auf – und verliebte sich auch noch sehr niedlich in ihn. Ansonsten blieb aber das Meiste tatsächlich so, wie ich es vorgesehen hatte. Irgendwann erkannte ich, dass ich es schaffen würde. Dann, dass es bald soweit sein würde. Und jetzt liegt die Rohfassung fertig vor mir. Ich habe zwar noch ältere unfertige Romane, aber dieser hat eine besondere Geschichte hinter sich. Es ist der, um den ich am meisten gekämpft habe.

Im Rückblick scheint manchmal alles einen Sinn zu ergeben. Der Roman ist viel komplexer geworden, als ich ihn ursprünglich geplant hatte. Ob das gut ist, weiß ich nicht, aber es ist so. Was Atanis betrifft: Mittlerweile ist mir klar, dass Leute wie er (bzw. ein System, das Leute wie ihn unterstützt) letzten Endes ein Grund sind, warum die Kessler Oligarchie untergehen muss. Er ist schon an der richtigen Stelle.

Und ich habe noch einiges vor. Auch wenn ich mich voraussichtlich zunächst wieder magischereren, weniger antiken Szenarien zuwende: Irgendwann werden vertraute Figuren des Kessler Romanzyklus sterben. Jeskar Staubtrinker wird zurückkehren zu den Klängen seines Theme Songs „Big in Japan“. Und Atanis wird die Konsequenzen seines Verhaltens erkennen und Verantwortung dafür übernehmen müssen. Ob es dann nicht bereits zu spät ist? Wird ihm Maras immer noch den Rücken freihalten? Und die wichtigste Frage, natürlich: Wird sich Landra dazu durchringen, die Nacktkatze ihres Mentors zu baden? Na, ich werde die Antworten erfahren, früher oder später.

Was ich mir wünsche: Andere zu finden, denen dieser Roman so am Herzen liegt wie mir. Vielleicht bist du ein(e) Kandidat(in) dafür; immerhin hast du bis hier mitgelesen. Danke dafür! Vale, valete!

Eure Coppelia

Couplets von der Dämonenbeschwörung

Rollenspieler wissen: Dämonenbeschwörungen sind eine komplizierte Angelegenheit. Was man nicht alles beachten muss – und dazu die psychische Belastung! Bis zuletzt kann man doch nie sicher sein, ob das Prozedere funktioniert hat oder ob man als Dämonenfutter endet. Dazu ein Lied.

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Couplets von der Dämonenbeschwörung

(Melodie: Couplets des Baisers aus Orpheus in der Unterwelt)

Der Meister:

Soll die Dämonenbeschwörung gelingen,
dann brauchst du Mut, du brauchst Mut und brauchst Mut,
denn Mut macht Eindruck und vor allen Dingen
auch auf den Dämon, dass der dir nichts tut.
Und sollt’ dein Mut ihm imponieren,
hast du ihn in deinen Bannkreis gebracht,
dann nenne, ihn zu kontrollieren,
seinen Namen, den Schlüssel zur Macht.
Sprich ein Gebet, dass es funktioniert
und warte ab, wie er reagiert …

It’s gelungen, wirst du hören,
dass er dein Diener und Sklave ist.
Sollt’ ihn dann noch etwas stören,
weißt du, dass du verloren bist.

Der Schüler:

Wie lang schon möcht’ ich Dämonen beschwören,
doch mir fehlt Mut, mir fehlt Mut und fehlt Mut,
drum muss ich immer vom Lehrmeister hören:
‚Ruf keinen Dämon, so geht das nicht gut!‘
Und sollt’ es wirklich funktionieren,
hätt’ ich ihn in meinen Bannkreis gebracht,
dann könnt’ ich ihn nicht kontrollieren,
mir fehlt der Schlüssel zur Macht.
Also kipp’ ich einen Schnaps,
und mal gucken, vielleicht klapp’s …

Sollt’ ihn dann noch etwas stören,
sag ich: ‚Das tut mir ganz fürchterlich leid!‘
Fährt er fort sich zu beschweren,
sag ich: ‚Jetzt reicht es mal, das geht zu weit!‘

Der Meister/Der Schüler:

Ach wie gut, dass ich dermaßen scharfsinnig bin!/Ach, wie ärgerlich, dass ich ein Volltrottel bin!
So kriegst du die Beschwörung hin!/Doch so krieg selbst ich die Beschwörung hin!

Regen im Gruppenmenü und andere Pleiten

Mittlerweile wurde das Homepage-Design noch einmal überarbeitet und hat, passend zu den meisten meiner Geschichten, einen melancholischen Touch erhalten. Das bedeutet allerdings nicht, dass hier jetzt nur noch trübsinniges Zeug gepostet wird, im Gegenteil.

Schon lange sammle ich Screenshots von Fehlern, die beim Erstellen von Highland Quest entstehen. Aus diesen Fehlern habe ich jetzt eine Galerie erstellt, zu finden unter Highland Quest –> Extras –> Stilblüten und Bugs. Wenn du einen Beitrag zu dieser ruhmreichen Galerie leisten kannst, zögere nicht, dich vertrauensvoll an mich zu wenden. 😉

Viel Spaß beim Anschauen und bis bald,

Coppelia

Aktuell, königstreu, seriös

Neue Inhalte: Da sind sie. In der Sektion zu Highland Quest habe ich eine Kategorie „Extras“ eingerichtet. Dort werden im Lauf der Zeit zusätzliche Inhalte zur Verfügung gestellt. Momentan finden sich dort alle Ausgaben des Königlichen Boten, der Ingame-Zeitung, in hoher Auflösung, damit man auch alle weltbewegenden Artikel wirklich lesen kann. 😉 Im Spiel selbst ist das nämlich wegen der niedrigen Auflösung nicht möglich.

Neue Ausgaben des Boten werde ich in Zukunft dort ergänzen.

Viel Spaß beim Schmökern – und habt einen schönen Muttertag!

Eure Coppelia