Couplets von der Dämonenbeschwörung

Rollenspieler wissen: Dämonenbeschwörungen sind eine komplizierte Angelegenheit. Was man nicht alles beachten muss – und dazu die psychische Belastung! Bis zuletzt kann man doch nie sicher sein, ob das Prozedere funktioniert hat oder ob man als Dämonenfutter endet. Dazu ein Lied.

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Couplets von der Dämonenbeschwörung

(Melodie: Couplets des Baisers aus Orpheus in der Unterwelt)

Der Meister:

Soll die Dämonenbeschwörung gelingen,
dann brauchst du Mut, du brauchst Mut und brauchst Mut,
denn Mut macht Eindruck und vor allen Dingen
auch auf den Dämon, dass der dir nichts tut.
Und sollt’ dein Mut ihm imponieren,
hast du ihn in deinen Bannkreis gebracht,
dann nenne, ihn zu kontrollieren,
seinen Namen, den Schlüssel zur Macht.
Sprich ein Gebet, dass es funktioniert
und warte ab, wie er reagiert …

It’s gelungen, wirst du hören,
dass er dein Diener und Sklave ist.
Sollt’ ihn dann noch etwas stören,
weißt du, dass du verloren bist.

Der Schüler:

Wie lang schon möcht’ ich Dämonen beschwören,
doch mir fehlt Mut, mir fehlt Mut und fehlt Mut,
drum muss ich immer vom Lehrmeister hören:
‚Ruf keinen Dämon, so geht das nicht gut!‘
Und sollt’ es wirklich funktionieren,
hätt’ ich ihn in meinen Bannkreis gebracht,
dann könnt’ ich ihn nicht kontrollieren,
mir fehlt der Schlüssel zur Macht.
Also kipp’ ich einen Schnaps,
und mal gucken, vielleicht klapp’s …

Sollt’ ihn dann noch etwas stören,
sag ich: ‚Das tut mir ganz fürchterlich leid!‘
Fährt er fort sich zu beschweren,
sag ich: ‚Jetzt reicht es mal, das geht zu weit!‘

Der Meister/Der Schüler:

Ach wie gut, dass ich dermaßen scharfsinnig bin!/Ach, wie ärgerlich, dass ich ein Volltrottel bin!
So kriegst du die Beschwörung hin!/Doch so krieg selbst ich die Beschwörung hin!

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